Archiv für Juni 25th, 2007
Das Internetauktionshaus eBay wird künftig wieder beim Suchmaschinenhersteller Google Werbeplatz für die USA buchen. Die dafür anfallenden Geldsummen sollen aber niedriger sein als vor dem seit Mitte Juni geltenden Moratorium, geht aus US-Medienberichten hervor. Seitdem hatte eBay darauf verzichtet, bei Google die Werbetrommel zu rühen, offiziell mit der Begründung, andere Wege zu testen.
In der Zwischenzeit hat das Online-Auktionshaus vermehrt Werbung bei Yahoo, Ask.com und MSN geschaltet. Der Versuch, ohne Google auszukommen, sei erfolgreich verlaufen, wird im San Francisco Chronicle ein eBay-Sprecher zitiert. Das Unternehmen sei nicht derart abhängig von Google, wie es das zuvor vermutet hatte und werde auch künftig mehr mit der Google-Konkurrenz zusammenarbeiten.
eBays Rückzug von Google fiel zusammen mit der Ankündigung einer Veranstaltung, auf der Lobbyarbeit für das mit eBays PayPal konkurrierende, aber vom Auktionshaus nicht anerkannte Google-Bezahlsystem Checkout gemacht werden sollte. Diese hätte gleichzeitig zur jährlichen Nutzerkonferenz eBay Live stattgefunden. Nachdem eBay seine Werbeaufträge storniert hatte, sagte Google seine Veranstaltung ab.
Juni 25th, 2007
Google Mail will bei Vorratsdatenspeicherung in Deutschland zumachen.
Google Deutschland will sein E-Mail-Portal schließen, wenn es tatsächlich zur Vorratsdatenspeicherung in der Bundesrepublik kommen sollte. Peter Fleischer, bei Google Deutschland für den Datenschutz zuständig, teilte der Wirtschaftswoche mit, dass man das Angebot notfalls wieder schließen wird.
Als einen “schwerwiegenden Schlag gegen die Privatsphäre” bezeichnete Fleischer die Pläne der Bundesregierung, die Verbindungsdaten des Internetverkehrs vorsorglich zu speichern. Von der geplanten Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs sind nicht nur Internet Provider, sondern auch E-Mail-Anbieter betroffen, so Fleischer gegenüber der Wirtschaftswoche.
Dabei sollen nach Ansicht von Googles Datenschützer Kundendaten zur Identifikation der Nutzer erhoben werden. Google bietet seine E-Maildienste jedoch ohne Identifizierung der Kunden an.
Googles Datenschützer hob hervor, dass die Kunden des E-Maildienstes seine Anonymität nutzen, um sich vor Spam oder auch vor staatlicher Repression zu schützen. Von einer staatlichen Kontrolle nur der deutschen E-Mail-Konten hält er nichts. Dann würden die Kunden auf andere Anbieter im Ausland ausweichen.
Juni 25th, 2007
Nachdem sich Apple mit seiner kaum als Beta zu bezeichnenden Vorabversionen seines Webbrowsers Safari für Windows nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte, scheint Version 3.0.2 die Darstellungsprobleme von Webseiten auf nicht-englischsprachigen Windows-Versionen zu beheben. Dennoch beklagen sich Nutzer in Apples Diskussionsforen weiterhin über zahlreiche Fehler. Bei einem Kurztest von heise online dauerte es beispielsweise sehr lange, bis Safari 3.0.2 komplexere Webseiten anzeigte. Mitunter benötigte die Betaversion bis zu einer Minute, bis die Seite vollständig gerendert wurde; Firefox, Internet Explorer und Opera benötigten dafür nur wenige Sekunden. Während sich im Forum einige Nutzer darüber beklagten, dass Videoportale wie YouTube nicht funktionieren würden, spielten die eingebetteten Flashvideos bei unseren Experimenten klaglos.
Juni 25th, 2007
