WordPress database error: [Duplicate entry '6208945' for key 1]
INSERT INTO wp_statz (ip, time, referer, keyword, host, page, username) VALUES('54.146.50.80', '2017-11-20 14:30:22', NULL, NULL, NULL, 495, 'Gast')

weblike @ Facebook  weblike @ Twitter  weblike® - Digital Marketing Agency

Christian DuMont Schütte - Google in zehn Jahren tot!?

28. August 2007

Der Verleger Christian DuMont Schütte vom Kölner Express hofft darauf, dass Verlage im Internet künftig nicht mehr mit Google kooperieren müssen.

“In 25 Jahren sind die Zeitungen tot”: Diese Meinung vertritt Verleger Christian DuMont Schütte in einem aktuellen Interview mit der FAZ. “Die jungen Menschen sind mit Tageszeitungen nicht ausreichend zu erreichen, denn die Vertriebsform Print funktioniert für die junge Zielgruppe nicht. Sie geht nicht zum Kiosk und zahlt für Informationen.”DuMont zufolge verdienen die wenigsten Verlage mit Inhalten im Netz Geld. “Es kann nicht sein, dass die Medienhäuser in Deutschland grob geschätzt neun Milliarden Euro für Nachrichteninhalte ausgeben, die sie dann kostenlos ins Internet stellen”, regt er sich auf. “Wir bezahlen Suchmaschinen sogar dafür, dass sie uns oben listen. Bei uns bröckeln Auflage wie Anzeigen, und Google schöpft mit unserer Hilfe den Werbemarkt ab. Das ist pervers.”

DuMont hofft daher, dass Google in spätestens zehn Jahren tot ist. “Ich habe in der Tat die Hoffnung, dass das, was sich jetzt im Markt befindet, übermorgen nicht mehr existiert”, argumentiert er. “Die ersten Anzeichen dafür sehen Sie schon: die Ebay-Euphorie etwa ist schon vorbei.

Lesermeinungen:

Selber schuld. Die Verlage haben - wie die Musikindustrie auch - komplett das neue Medienzeitalter verschlafen und versäumen es, mit innovativen Geschäftsmodellen, Produkten und Dienstleitungen am Internet-Boom teilzuhaben. Und das seit mittlerweile 10 Jahren. Das zeugt von einer Borniertheit, die wahrlich sprachlos macht. Jetzt jammern und auf Google schimpfen ist natürlich der einfachste Weg.

Leider hat Herr DuMont auch im Originalinterview nicht mitgeteilt, worauf sich seine Hoffnung des google-Todes stützen könnte.

Und google besteht - das darf man nicht vergessen - aus zwei unterschiedlichen Bereichen: Das eine ist eine Plattform für Dienste, die extrem skalierbar ist. Das zweite sind verschiedene, auf dieser Plattform aufbauende Dienste (Suche, Adwords, Adsense usw.), bei denen ich keinen sinkenden Bedarf erkennen kann. Eher im Gegenteil - die normalen Webseiten-Betreibern (einschließlich Zeitungen) nutzen vorhandene Betriebssysteme, aber entwickeln kein eigenes.

3 Kommentare Zum Kommentarfeld

  • 1. Pilcher  |  September 27th, 2007 at 9:27 pm

    Die Meinung von DuMont Schütte muss man ernst nehmen, auch wenn es viele unterschiedliche Facetten zu diesem Thema gibt. google hat es in der Tat geschafft, das Internet mit seiner Suchmaschinentechnologie zu dominieren. Abgesehen davon, dass das Backlinksystem scheisse ist und zum Missbrauch verleitet, hat diese Dominanz erhebliche negative Auswirkungen. Google Richtliniuen für Webmaster sind unklar. Es gibt keine Begründung für Abstrafung. Es gibt keine Einspruchsmöglichkeit. Es gibt kein Schiedsgericht. Der kleine Webseitenbetreiber ist machtlos ausgeliefert. Wird er bestraft, kommen keine Besucher mehr, weil Google eben alles domminiert. Zahl Adwords, dann kannst Du wieder Besucher haben. Wer falsche Freunde hat, sprich ein Partnerprogramm das ein Konkurrent ist von Google (Amazon etc.) kann mit rückstufungen rechnen. Ein Fall für das EU Wettbewerbsrecht!
    und und und …
    Es gibt noch viele weitere Gründe, warum DuMont und andere Kritiker sehr ernst zu nehmen sind.

  • 2. Corporate Publishing Loun&hellip  |  Oktober 10th, 2007 at 5:48 pm

    […] Entgegen führender Meinungen aus der Medienbranche - insbesondere von Bloggern und Redakteuren (auch hier) etablierter Printmedien - sollen sich verschiedene Kommunikationsinstrumente vereinigen. Allen voran CP-Publikationen. Gero Wilhelm von Insignio argumentiert auf CP Wissen wie folgt: “Dabei ist es kein Geheimnis, dass die Ansprache über verschiedene Kanäle nachhaltiger wirkt als jede Einzelmaßnahme. Wesentlich ist die systematische Vernetzung der Medien untereinander. Indem sich die verschiedenen Bausteine einer integrierten Unternehmenskommunikation gegenseitig promoten, ergänzen und verstärken, erzielen sie einen eindrucksvollen Synergieeffekt: Vernetzte Botschaften sind einprägsam und nachhaltig präsent.” Für ihn nimmt dabei das Kundenmagazin die Führungsrolle ein. Denn CP-Produkte können mehr: Kunden langfristig binden, Image prägen und Akquiseinstrument. Angemerkt sei jedoch, dass CP-Publikationen ihren Selbstwert trotz der “gemixten” Vielfalt nicht verlieren dürfen. […]

  • 3. Saladin  |  Dezember 25th, 2007 at 8:36 pm

    naja man muss Google nicht gleich verteufeln.
    man nehme z.B. den Spiegel die gehen mit der Zeit und das erfolgreich.

    Google ist gegen alle Behauptungen kein hinderniss.
    Abgestraft werden nur spamer erlebt habe ich zudem noch nicht das man wegen amazon werbung zurück gestuft wurde.

    Das der Mensch sich da aufregt ist klar wäre ich auch wenn ich mit meiner Agentur einen neuen Trend bzw. in dem Fall ein ganz neues Zeitalter verschlafen würde :-)

    wer nicht mit der Zeit geht .. muss mit der Zeit gehen …

Seinen (eigenen) Senf hinzufügen

Erforderlich

Erforderlich, verborgen

Folgende HTML Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Trackback diesen Eintrag  |  Kommentare via RSS Feed abonnieren


Weitere interessante und aktuelle Artikel:

BILDblog Werbung - Werbevideo der Extraklasse! WordPress 2.3 Beta veröffentlicht

Themenrelevantes:


Themenrelevant

Besucher, die diesen Artikel gelesen haben, schauten auch dort rein!

Domaincheck

Domains suchen

sedo


Neue Artikel & Kommentare

Kalendar

August 2007
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Relevante Suchbegriffe: