Black Hat SEO - Schwarze SEO bzw. negative SEO - Informationen
31. August 2007
“Schwarze SEO” oder “Negative SEO’ geistert schon seit Jahren durch die deutsche und internationale Presse. In den letzten Monaten hat die Diskussion an Fahrt gewonnen.
Die sieben bekanntesten illegalen Methoden, ein Konkurrenzunternehmen im wichtigen Suchmaschinenranking nach unten zu befördern. Und wie gefährlich diese Methoden für Ihr Unternehmen tatsächlich sind:
- Google Bowling: Um ein Unternehmen aus dem Google-Ranking herauszukegeln, müssen Maßnahmen getroffen werden, die beispielsweise Google mit Index-Sperrung beantwortet. Die für den bösen Konkurrenten einfachste ist der Aufbau einer Linkfarm mit Links auf die Zielwebsite, in der durch massive Verlinkung vorgeblich der Pagerank verbessert werden soll.
- Tattling: Weil Google bezahlte Links nicht mag, genügt es für den bösen Konkurrenten, die bezahlten Links, die der Betreiber der Zielwebsite geschaltet hat, einfach Google zu melden. Wo dieses ‘Tratschen’ nicht ausreicht, kann der böse Konkurrent ja einfach selbst bezahlte Links schalten.
- Google Insultation: Eine fremde Suchmaschinenplatzierung kann dadurch verschlechtert werden, indem man - beispielsweise durch Spam-Bots, die offene Kommentarfunktionen in Blogs mit bösem Content füllen - Google mit soviel konkurrierendem Content füllt, dass die Zielwebsite aus den wichtigsten ersten Seiten der Trefferlisten verdrängt wird.
- Copyright-Anklage: Der böse Konkurrent meldet bei Google oder einer anderen Suchmaschine eine Copyright-Verletzung. Daraufhin wird die Zielwebsite für zehn Tage aus dem Index genommen, um die Vorwürfe zu prüfen.
- Kopierter Content: Suchmaschinen mögen keine doppelten Inhalte. Der böse Konkurrent kopiert einfach den Inhalt der Zielwebsite und lässt sie indizieren.
- Denial of Service: Über Zombinetze werden auf der Zielwebsite soviele Anfragen ausgelöst, dass diese den Betrieb einstellen muss.
- Click Fraud: Der böse Konkurrent kann Klickbetrug simulieren, indem er auf der Zielwebsite massenhaft auf die dort geschalteten Google-Anzeigen klickt.
- Search Fraud: Der böse Konkurrent gibt in der Suchmaschine automatisch so oft das mit einer Suchanzeige für die Zielwebsite belegte Stichwort ein, bis das Tagesbudget verbraucht ist oder mangels Klickerfolg von Google die Anzeige ausgefiltert wird.
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8 Kommentare Zum Kommentarfeld
1. Tommy Holiday | August 31st, 2007 at 4:12 pm
interessant, spannend, aber doch gemein… ;)
2. Martin | September 5th, 2007 at 9:57 pm
Was ist mit hijacking?
3. Black Hat Seo - das Gegen&hellip | März 7th, 2008 at 12:29 am
[…] Es gibt also viele Wege, um Webseiten aus den Index zu schmeißen oder das Ranking zu schwächen. Dies waren nur einige Möglichkeiten eines Black Hat Seo´s sich Platz in der Suchmaschine zu schaffen. Mehr zum Thema Black Hat Seo… […]
4. Zimmermann-Heitmann.de | April 12th, 2008 at 12:17 am
Es wird Zeit für den Webführerschein - Niemand mehr ins Netz, ohne eindutige Kennung!!!
5. Axel | April 16th, 2008 at 9:33 am
Ist das ne fiese Sache! Es gibt echt Leute, die sowas machen? Da würd ich nicht mehr in den Spiegel gucken können.
6. Was ist Black Hat SEO?&hellip | Juli 23rd, 2008 at 1:34 pm
[…] Eine weitere illegale Methode der Schwarzhüte ist, Konkurrenzunternehmen durch negative SEO-Informationen im Suchmaschinen-Ranking nach unten zu befördern. […]
7. Christine | August 19th, 2008 at 4:54 am
wow, das ist ja wirklich erschreckend, was “Wettbewerber” alles machen können. Danke für die Übersicht
8. Interview mit Black Hat S&hellip | Dezember 18th, 2008 at 3:52 pm
[…] TinyB: Naja da gibts verschiedene Mittel. Man muss es nur schaffen, dass der Konkurrent Google ein Dorn im Auge wird. Beispielsweise durch Massenklicks der Google Ads auf der Seite. Wenn dich das interessiert, hier hab ich dir einen Post zum Thema rausgesucht. Mein Linknetzwerk besteht aus 4 Seiten die ich mit vielen Backlinks versorge und die dadurch einen sehr hohen PR haben (PR6 aufwärts ). Von denen aus link ich dann auf meine frischen Projekte, ebenso wie von meinen andren Seiten. Dazu noch ein paar themenrelevante Links und ein paar schwache (PR0 und PR1) damit es nicht so auffällt. Das hat bis jetzt immer gut geklappt und mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür. […]
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