Online-Shopping: Jeder zweite Deutsche kauft im Internet

25 Millionen Menschen in Deutschland haben im 1. Quartal 2006 Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt.

Damit kauften 52 Prozent der privaten Internetnutzer online ein. Welche Waren bei welcher Zielgruppe den größten Absatz finden, listet eine aktuelle Statistik. Das Internet wird als Medium für den Einkauf im Privatbereich immer beliebter. Der Anteil von allen privaten Internetnutzern, die online einkaufen, stieg kontinuierlich von 33 Prozent um 19 Prozentpunkte seit dem Jahr 2002 an, so dass Statistische Bundesamt.

Den höchsten Anteil an Online-Kunden findet man unter allen privaten Internetnutzern in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen (63 Prozent). Interessant ist, dass auch in der Altersgruppe ab 65 Jahren fast jeder Dritte (32 Prozent) die Option der Onlinebestellung nutzte. Die Analyse nach dem Merkmal Geschlecht zeigt, dass unter den Internetnutzern der Anteil der Männer (54 Prozent), die online einkaufen, höher ausfiel als der entsprechende Anteil bei den Frauen (49 Prozent).
Von der Gruppe der Internetkunden hat mehr als die Hälfte (53 Prozent) wiederum in den zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt Bücher, Magazine oder Zeitungen über das Internet gekauft. Ebenfalls sehr verbreitet war der Onlineeinkauf von Kleidung und Sportartikeln (49 Prozent), gefolgt vom Kauf anderer privater Gebrauchsgüter wie Möbel oder Spielzeug (48 Prozent). 41 Prozent der Internetkäufer nutzten das Medium, um Reisen, Urlaubsunterkünfte sowie Bahn- oder Flugreisen online zu bestellen. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) erwarb Filme und Musik über das Internet. 57 Prozent der Frauen kauften online Kleidung oder Sportartikel. Männer kauften dagegen vor allem Computersoftware und Updates, Elektronikartikel und Computer-Hardware.

5 Kommentare
  1. Hey Sascha,
    da hast du wirklich recht. Das mit dem Umtausch ist ein Argument, jedoch musste ich in den vergangen 2 Jahren keine Hardware umtauschen, obwohl ich einiges bestelle. Das Geld, was man einspart ist eigentlich enorm.
    Das weitere Problem ist, dass man kein Personal bezahlt, somit auch Arbeitsstellen nicht „gefördert“ werden. Aber nun gut, damit entstehen aber weietre Arbeitsstellen im IT-bereich.

  2. Mich wundert,daß der Anteil der Kleidungsbestellung so hoch ist.Erinnere mich noch an die guten alten Zeiten eines zum Beispiel Otto Kataloges.Sachen wie einen Toaster oder so,habe ich da bestellt,aber Kleidung?…passt nicht richtig,Farben fallen anders aus,kratzt,etc….Also alles was Kleidung betrifft kaufe ich lieber im Laden.

  3. Hallo,

    dein Artikel ist zwar schon etwas älter, aber ich habe hierzu eine erfahrungsbedingte Meinung. Ich bin der totale Onlineshopper und beziehe alles ausser Lebensmittel aus dem Internet:).

    Ich finde, dass E-Commerce und Onlineshopping noch weiter ausgebaut werden müssen, so dass man die Waren und Artikel innerhalb der 24 Stunden bekommen kann.

    Oft ist das aber derzeit nicht der Fall.

    Grüsse…

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