Archiv für Februar 22nd, 2007
Google erweitert die “Apps for Your Domain” um ein kostenpflichtiges Angebot. Für jährlich 38 Euro (50$) pro Account können Firmen zusätzlichen Speicherplatz nutzen und die Kommunikationsdienste über eine Schnittstelle in ihre Unternehmensstruktur integrieren. Diese Google Apps Premier Edition genannte Variante ergänzt die im August 2006 gestarteten kostenlosen Online-Dienste, die weiter bestehen bleiben, und Kalender, Webmail-Zugang, Instant Messaging und Voice-over-IP sowie eine kundenspezifische Homepage auf einer speziellen Domain enthalten.
Das kostenlose Angebot, welches zur Zeit knapp 100.000 User und Firmen nutzen, wird auch ohne Einschränkungen weiterhin benutzbar sein und nimmt auch weiterhin neue Kunden auf. Das Angebot ist nicht beschränkt und bietet bis auf die Anpassungsfähigkeit und dem Speicherplatz genau die gleichen Funktionen wie die Bezahl-Version. Mit diesem Angebot steigt Google jetzt endlich komplett in den Office-Markt ein und positioniert sich gegen Microsoft. Ob sie jedoch mit ihrem Funktionsumfang an das von MS Office herankommen bleibt fraglich.
Februar 22nd, 2007
Skype hat eine Pro-Version seiner VoIP-Software veröffentlicht. Das als Abonnement erhältliche Skype Pro beinhaltet neben ausgehenden Anrufen ohne Minutenabrechnung auch einige Premium-Merkmale und Preisnachlässe für Skype-zertifizierte Hardware. Das Paket kostet monatlich rund 2,40 Euro. Zusätzlich wird pro Anruf eine Verbindungsgebühr von 4,6 Cent fällig.
Funktionen wie Internet- und Videoanrufe, Versand von Instant Messages, Übertragung von Dateien, Konferenzschaltungen für bis zu zehn Teilnehmer oder Teilnahme an Skypecasts (live moderierte Gespräche mit bis zu 100 Personen) bleiben weiterhin kostenlos. Skype-Pro-Kunden können auch Skype-Voicemail gratis nutzen.
Kostenloses Skype downloaden »
PS: Nicht vergessen, Skype übermittlet etliche Daten des anrufenden Rechners… schön verschlüsselt und offenbar etwas mehr als nur BIOS-Info’s. Wer also seine Daten weiterhin privat halten möchte, sollte Skype vielleicht besser meiden.
Februar 22nd, 2007
Videobearbeitung über das Web in Zusammenarbeit mit Photobucket.
Der Software-Hersteller Adobe will Nutzern der Foto- und Video-Sharing-Plattform Photobucket (ähnlich wie Flickr) kostenlose Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Videos zuschneiden, aufteilen und neu anordnen können sollen. Außerdem sollen die Video-Amateure mit Adobes Hilfe ihre Clips mit Musik, Effekten, Übergängen und eingeblendeten Titeln aufpeppen können. Eine lokale Installation ist nicht notwendig, die Video-Werkstatt soll als Flash-Anwendung direkt im Browser laufen. Zunächst können nur Premium-Kunden von Photobucket das neue Angebot nutzen können, Adobe zufolge soll es voraussichtlich ab 2007 allen 35 Millionen Mitgliedern der Community zur Verfügung stehen.
Aktuell kann man bei Photobucket unter anderem Alben, Slideshows, & Drucke erstellen, seine Bilder und Videos veröffentlichen und mit anderen Teilen. Sowie lassen sich die Uploads ganz einfach in Web-Communities z.B. MySpace einstellen und u.a. Bilder bei Auktionen wie z.B. eBay verlinken.
Adobe plane weitere Web-Services nach dem gleichen Muster, teilte die Firma mit: Zusammen mit Internet-Anbietern und anderen Firmen aus dem Medienbereich wolle man in den nächsten Monaten weitere Bearbeitungswerkzeuge von Adobe als Webservice kostenfrei zur Verfügung stellen. Finanzieren soll sich dieses Internet-Angebot durch Werbung. Gleichzeitig soll ein einfacher Upgrade-Mechanismus etwa vom kostenlosen Videoschnitt-Werkzeug im Web auf das kommerzielle Produkt Adobe Premiere Elements die Nutzer zum Kauf animieren.
Februar 22nd, 2007
