Google News: Adwords Webpages + Youtube Videoerkennung

Google will mehr Werbekunden

AdWord Webpages für kleine und mittelständische Unternehmen ohne Website

Google arbeitet an Video-Erkennung

Technik soll Urheberrechtsverstöße bei YouTube finden

Adwords Webpages
Google setzt schon heute auf eine möglichst breite Basis an vielen kleinen Werbekunden. Mit den AdWords Webpages will Google seine Werbe-Plattform nun weiteren kleinen Anbietern schmackhaft machen, auch wenn die noch über keine Website verfügen.

Die für Unternehmen ohne eigene Webseiten vorgesehenen AdWords Webpages sind von Google gehostete Webseiten, die Unternehmen für sich erstellen können, nachdem sie sich für ein AdWords-Starter-Konto angemeldet haben. So können Kunden interessierten Internetnutzern Informationen über ihre Produkte und Dienstleistungen bieten, ohne eine eigene Website bereitstellen zu müssen.

Auf diesem Weg will Google AdWords neue kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) ansprechen, die Online-Marketing bisher nicht für sich nutzen konnten. Dazu bietet Google die Möglichkeit, eine unkomplizierte, einfache Landing-Page zu erstellen, die neben einer Beschreibung des Unternehmens auch Telefonnummer, Adresse, Geschäftszeiten, den Standort und die akzeptierten Zahlungsmethoden enthalten. Auch ein Firmen-Logo und Fotos lassen sich einbinden.

Google Video-Erkennung
Googles Video-Community YouTube will zusammen mit Time Warner und Disney eine neue Video-Erkennung testen. Damit sollen Rechteinhaber Urherberrechtsverstöße leichter finden können. Auch die in selbstgemachten Clips verwendete Musik soll künftig erkannt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein Interview mit einem YouTube-Manager.

In Kürze wird YouTube eine neue Video-Erkennungssoftware testen, die von Google entwickelt wurde und eine Art Fingerabdruck eines Films nutzt, um damit sehr ähnliche Filme zu finden, berichtet Reuters. So soll urheberrechtlich geschütztes Material in den Datenbeständen von YouTube gefunden werden, so dass die Rechteinhaber entscheiden können, ob sie die Filme aus YouTube entfernen oder dort belassen wollen.

Einen Schritt weiter sei YouTube bereits bei der Audio-Erkennung, mit der in Clips verwendete Musik analysiert wird, um auch hier urheberrechtlich geschütztes Material, in erster Linie Musik, zu finden. Entsprechende Werkzeuge wurden bereits Anfang 2007 getestet.

Sollte sich die Technik als brauchbar erweisen, sollen die Werkzeuge noch in diesem Jahr Rechteinhabern zur Verfügung gestellt werden. Damit will sich YouTube besser gegen Anschuldigungen wehren, die Site würde Urheberrechtsverstöße fördern.

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